Innovationsfähigkeit

Zukunftsfähigkeit durch Innovationsfähigkeit

Innovationspotenzial als globaler Wettbewerbsfaktor
Unternehmen agieren in einem globalisierten Wettbewerb, der immer mehr ein Innovationswettbewerb geworden ist. Die Wichtigkeit von Innovationen zur Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit stellt also wohl kaum ein Unternehmen noch in Frage. Kein Wunder also, dass Unternehmen ein starkes Interesse daran zeigen, die eigene Innovationfähigkeit gezielt zu entwickeln bzw. zu fördern. Der dabei gängigste Zugang ist der einer planvollen Vorgehensweise. Verständlich, versteht man doch ein neues Produkt als Ergebnis eines Entwicklungsprozesses. (Was passiert hier genau? Was wird denn genau gesteuert und geplant?)

Innovationen - das Paradox geplanter Unplanbarkeit
Doch lassen sich Innovationen wirklich planen? Nicht direkt. Dennoch wird genau das oft versucht, mit mäßigem Erfolg. Denn Fallstudien zeigen, dass Innovationen eher unvorhersagbar verlaufen. Innovationsprozesse beschreiben ein hochkomplexes Phänomen und kämpfen mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten, von unzureichendem individuellem Wissen über Meinungs- und Interessenkonflikte bis hin zu globalen Problemen wie der gegenwärtigen Finanzkrise. Punktuell angesetzte, klassische Managementmethoden der Planung, Prozesssteuerung und Erfolgskontrolle greifen das komplexe Gebilde des Innovationsprozesses dabei nicht umfassend auf. Die Mechanismen der Wissensentstehung selbst und die unternehmenskulturellen Bedingungen werden als Einflussfaktoren häufig nicht ausreichend genug berücksichtigt.
Die Frage, die es zu klären gilt, ist: Wie lassen sich unternehmensintern Rahmenbedingungen schaffen und festigen, die eine Entstehung von neuem Wissen und Ideen begünstigen und eine Entwicklung von Innovationen ermöglichen?  

Hier finden Sie weitere Informationen über den aktuellen Forschungsstand zum Thema "Steigerung von Effektivität und Innovationsfähigkeit".